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Herzlich Willkommen
im Gärtner- und Häckermuseum
inmitten
der Bamberger Gärtnerstadt

Das Gärtner- und Häckermuseum in Bamberg wurde unter den Besuchern der Bistumsstadt bislang als „Geheimtipp“ gehandelt. Es ist das einzige Museum in Süddeutschland, das sich dem gewerblichen innerstädtischen Leben der Gemüse- und Weingärtner, ihrer Kultur und Geschichte widmet.

Untergebracht in einem typischen Gärtnerhaus von 1767, lädt Sie dieses Freilichtmuseum ein, das Gärtnerdasein um 1900 kennen zu lernen. Daneben sind die Vielfalt der Gemüse- und Kräuterarten sowie Arbeitsgeräte und religiöse Bräuche dokumentiert.

Bamberger Gärtner und Häcker gründeten 1975 einen Museumsverein. Im Sommer 1976 entschied sich der Stadtrat zur Einrichtung des Gärtner- und Häckermuseums am heutigen Ort. Auf den Vorschlag und der Basis finanzieller Rückendeckung durch die Stadt übernahm der Museumsverein 1978 die bis heute bestehende Trägerschaft des Betriebes. Ende Mai 1979 wurde das renovierte Museumsgebäude an den Verein zur Gestaltung der Ausstellung übergeben. Am 14. Oktober 1979 eröffneten Stadt Bamberg und Verein Gärtner- und Häckermuseum das Museum feierlich mit dem Segen des Erzbischofs. Zur Wiedereröffnung am 22.4.2012 wurde es völlig neu gestaltet.

Als Bamberg 1993 den Titel „Welterbe“ erhielt, wurde das auch mit der einmaligen Kulturlandschaft der innerstädtischen Gartenflächen begründet.

Die Gärtner haben seit dem Spätmittelalter das Gebiet östlich der Regnitz genutzt. Wegen des milden Klimas konnten sie viele Sorten aus dem Mittelmeerraum anbauen. Europaweit bekannt und wirtschaftlich bedeutend machte sie der Verkauf von Süßholzwurzeln (Rohstoff für Heilmittel und Lakritze) sowie des Saatguts von Zwiebel, Kümmel, Lauch, weißer, roter und gelber Rübe, Kohlrabi, Salat und Spinat.

Die Häcker an den Hängen um den Domberg arbeiteten schon im Hochmittelalter als Winzer. Als im 19. Jahrhundert das Klima während der Kleinen Eiszeit kälter und Bamberg Teil des gewachsenen Bayern geworden war, rentierte sich der Anbau des Bamberger Weins nicht mehr, der inzwischen als „Ranzenbeißer“ (Bauchbeißer) galt. Man wich auf Hopfen, Obst und Getreide aus.

Die Neukonzeption des Gärtner- und Häckermuseums wurde im Rahmen des Projektes „Urbaner Gartenbau“ der Stadt Bamberg gefördert mit Mitteln des Investitionsprogramm nationale UNSECO-Welterbestätten, der Oberfrankenstiftung, der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen, der Bayerischen Landesstiftung und des Kulturfonds Bayern.

 
   
 
 
   
 
 
   
 
 
 
 

Bayerischer Museumspreis 2013

Gärtner- und Häckermuseum:
Ausgezeichnet mit der Nominierung für den Bayerischen Museumspreis 2013.

 

AKTUELLES

Führung
zur Studioausstellung:

Sonntag, 3.7.2016, 16:00.
Die Teilnahnme ist frei.

Mittwoch, 6.7.2016:

Verspätete Öffnung des Museums
um 13:00 Uhr
wegen einer Tagung.

Neugestaltung des Hausgartens

Das Freigelände des Gärtner- und Häckermuseums wird seit Ende 2015 umgestaltet.

Blick auf den "Kaltkasten" und den Bereich "Marktfeld"
Ende Mai 2016

En miniature zeigen wir ab dieser Saison beispielhaft historische Anbauformen aus der Zeit um 1910.

Die Bamberger Gärtnerei ist mit dem "Innerstädtischen Erwerbsgartenbau in Bamberg" seit dem 14. Oktober 2015 in das bayerische Landesverzeichnis aufgenommen. 

Träger der Auszeichnung ist das Gärtner- und Häckermuseum als Bewerber - stellvertretend für alle Vereine, Gruppen und Gesellschaften, die in der Gärtnerei aktiv sind.